Winterjagdbekleidung: So bleiben Sie bei Extremkälte leistungsfähig
Hillman ist spezialisiert auf hochfunktionelle Winterjagdbekleidung, die speziell für Extremkälte von unter -10 °C bis zu -25 °C entwickelt wurde. Die Marke verbindet jahrzehntelange Erfahrung in der Jagd mit modernsten Technologien, um Jäger bei langen Ansitzen, aktiver Pirsch und Drückjagden zuverlässig warm, trocken und leistungsfähig zu halten. Die Winterjagdbekleidung von Hillman zeichnet sich durch innovative Membranen, geräuscharme Materialien und eine optimale Passform aus, die Komfort und Funktionalität vereinen. Neben Hillman ist auch Härkila eine führende Marke im Bereich Winterjagdbekleidung, die mit wetterfesten, atmungsaktiven und leisen Stoffen sowie hochwertigen Technologien wie Gore-Tex überzeugt. Beide Marken bieten hochwertige Jagdjacken, Hosen und Outdoorjacken, die speziell auf die Anforderungen der Winterjagd zugeschnitten sind und den Jagderfolg durch optimalen Kälteschutz und effektive Tarnung unterstützen.
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Schichtsystem als Fundament: Basisschicht für Feuchtigkeitsmanagement, Midlayer für Isolation und Außenschicht für Wind- und Wetterschutz bilden die Basis jeder funktionierenden Winterausrüstung.
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Extremitäten schützen: Kopf, Hände und Füße kühlen zuerst aus – isolierte Stiefel, Handschuhe und Mützen sind mindestens so wichtig wie Jacken und Hosen.
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Atmungsaktivität verhindert Auskühlung: Schweiß leitet Wärme 25-mal schneller als trockene Luft – hochwertige Membranen und feuchtigkeitsableitende Materialien sind unverzichtbar.
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Leise Tarnung für den Jagderfolg: Geräuscharme Oberstoffe und passende Camo-Muster für Winterreviere sowie die richtige Farbe wie Braun, Oliv oder Dunkeloliv für optimale Tarnung und Sichtbarkeit erhöhen die Erfolgschancen deutlich.
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Hillman-Technologien: Dryhunt®-Membranen, Aerogel-Isolation und ergonomische Schnitte sorgen für optimale Passform und Leistung auch bei extremen Bedingungen.
Im folgenden Artikel behandeln wir konkrete Produktarten wie Jacken, Hosen, Stiefel und Accessoires sowie Praxistipps für Ansitz-, Pirsch- und Treibjagd im Winter.
Einführung: Warum spezialisierte Winterjagdbekleidung entscheidend ist

Wer in Mitteleuropa oder Osteuropa zwischen Dezember und Februar jagt, kennt die Herausforderung: Temperaturen zwischen -5 °C und -20 °C, schneidender Wind, Nässe durch Schneeregen und stundenlange Regungslosigkeit auf dem Hochsitz. Bei -10 °C und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h sinkt die gefühlte Temperatur auf -25 °C – das Risiko für Erfrierungen steigt dann innerhalb von 30 Minuten drastisch an. Gerade in der kalten Jahreszeit ist eine speziell abgestimmte Thermo Jagdbekleidung Winter entscheidend, um optimalen Schutz vor Kälte und eine effektive Tarnung zu gewährleisten.

Klassische Outdoorjacken oder Skibekleidung versagen in diesen Situationen häufig: Sie sind zu laut für die Pirsch, bieten zu wenig Isolation für mehrstündige Ansitze oder überhitzen bei Bewegung, was zu gefährlicher Schweißbildung führt. Hillman entwickelt Thermo Jagdbekleidung, die speziell auf diese Anforderungen zugeschnitten ist – für Jäger, die Komfort, Funktionalität und Langlebigkeit nicht dem Zufall überlassen.
In diesem Artikel erfahren Sie alles über Materialtechnologien, das richtige Schichtsystem, Camo-Auswahl für Winterreviere, passendes Schuhwerk, Zubehör und konkrete Empfehlungen für verschiedene Jagdarten – inklusive moderner, wasserdichter und atmungsaktiver Membranen wie Gore-Tex, die zuverlässigen Wetterschutz bieten.
Das Schichtsystem: Basis für funktionierende Winterjagdbekleidung
Das Drei-Schichten-Prinzip ist das Fundament jeder funktionierenden Jagdausrüstung im Winter. Jede Schicht erfüllt eine eigene Funktion: Die Basisschicht transportiert Feuchtigkeit ab, der Midlayer isoliert, und die Außenschicht schützt vor Wind und Niederschlag.
In den folgenden Abschnitten gehen wir auf jede Lage ein und geben konkrete Materialempfehlungen – von Merinowolle über Polypropylen bis zu Aerogel-Isolation und Softshell- oder Hardshell-Membranen. Der Fokus liegt dabei auf zwei gegensätzlichen Anforderungen: Atmungsaktivität beim Aufstieg oder Angehen und Wärmespeicherung beim Ansitz in der Morgen- oder Abenddämmerung.
Hillman-Layer sind so geschnitten, dass sie problemlos übereinander getragen werden können, ohne aufzutragen oder die Schießbewegung zu behindern.
Basisschicht: Feuchtigkeitsmanagement direkt auf der Haut

Die Basisschicht sollte im Winter fast immer langärmelig und langbeinig sein. Funktionsunterwäsche in Form von Langarm-Shirts und langer Unterhose bildet die erste Verteidigungslinie gegen Kälte.
Empfohlene Materialien:
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Material |
Eigenschaften |
Einsatzbereich |
|---|---|---|
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Merinowolle (200-260 g/m²) |
Natürlich antibakteriell, wärmt auch feucht, geruchsneutral |
Mehrtägige Jagdreisen, Ansitz |
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Polypropylen |
Sehr leicht, extrem schnell trocknend |
Aktive Pirsch, Drückjagd |
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Merino-Kunstfaser-Mischung |
Kombiniert Vorteile beider Materialien |
Universeller Einsatz |
Merinowolle bietet den Vorteil, dass sie Geruchsbildung reduziert – ideal für mehrtägige Jagdreisen, bei denen tägliches Wäschewechseln nicht möglich ist. Hillman-Unterwäsche verfügt über flache Nähte und ergonomische Schnitte, damit bei langem Sitz nichts scheuert oder drückt.
Mittlere Schicht: Isolation ohne Überhitzung

Der Midlayer ist für die aktive Wärmeerzeugung zuständig. Je nach Temperatur und Aktivitätsgrad kommen hier Fleecejacken, Wollpullover, isolierte Shirts oder leichte Jacken zum Einsatz.
Temperaturabhängige Empfehlungen:
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-5 °C bis -10 °C: Ein Midlayer (z.B. Hillman Fleecejacke)
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-10 °C bis -15 °C: Zwei Midlayer (Fleece plus leicht isolierter Layer)
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Unter -15 °C: Fleece plus Midlayer mit Aerogel-Füllung
Wichtig sind Reißverschlüsse und Belüftungsöffnungen, um bei Bewegung überschüssige Wärme und Feuchtigkeit loszuwerden. Die mittlere Schicht sollte körpernah, aber nicht einengend sitzen – das eingeschlossene Luftpolster wirkt als zusätzliche Isolationsschicht.
Außenschicht: Schutz gegen Wind, Schnee und Regen

Die äußere Schicht muss wind- und wasserdicht sein, gleichzeitig aber atmungsaktiv genug, um Schweiß nach außen zu transportieren. Jagdjacken und Jagdhosen für den Winter benötigen verstärkte Bereiche an Knien, Gesäß und Schultern – denn im Revier kniet, sitzt und schießt man unter Belastung.
Hillman setzt auf eigene Membran-Technologien wie Dryhunt® mit hohen Wassersäulenwerten und Atmungsaktivitätsraten. Als bekannte Alternative kommt auch Gore-Tex zum Einsatz, das für zuverlässigen Wetterschutz und hohe Atmungsaktivität bei Winterjagdbekleidung steht. Der Schnitt muss Bewegungsfreiheit bieten und gleichzeitig Geräusche minimieren – gebürstete Oberflächen und leise Oberstoffe sind hier entscheidend.
Materialien & Technologien in moderner Winterjagdbekleidung

Moderne Winterjagdbekleidung kombiniert Hightech-Textilien mit traditionellen Materialien wie Wolle und Leder. Die richtige Mischung entscheidet über Wärme, Gewicht, Lautlosigkeit und Langlebigkeit.
Kernkomponenten moderner Jagdbekleidung:
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Synthetische Isolierungen (Aerogel, Primaloft)
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Natürliche Isolierungen (Merinowolle, Gänsedaune)
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Wasserdichte/atmungsaktive Membranen
-
Geräuscharme Oberstoffe mit DWR-Imprägnierung
Hillman nutzt eigene Technologien, um die Balance aus Wärmerückhalt, Gewicht, Lautlosigkeit und Robustheit zu optimieren. Ein Beispiel: Aerogel-Isolation ermöglicht eine deutlich dünnere, aber wärmere Winterjacke für -15 °C als herkömmliche Wattierungen.
Isolationsmaterialien für extreme Kälte
Aerogel-Isolation steht bei Hillman im Fokus: Das Material bietet geringes Gewicht, sehr hohe Isolationsleistung und ist weitgehend unempfindlich gegen Feuchtigkeit – ein entscheidender Vorteil gegenüber Daune.
Vergleich der Isolationsmaterialien:
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Material |
Wärme/Gewicht |
Nässeempfindlichkeit |
Komprimierbarkeit |
Lebensdauer |
|---|---|---|---|---|
|
Aerogel |
Sehr hoch |
Gering |
Mittel |
10+ Jahre |
|
Gänsedaune |
Höchste |
Hoch |
Sehr hoch |
5-10 Jahre |
|
Synthetik (Primaloft) |
Hoch |
Gering |
Hoch |
5-7 Jahre |
Wann welche Isolation wählen:
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Ansitz bei -15 °C im Januar: Aerogel-gefütterte Hillman-Jacke für maximale Wärme bei minimalem Volumen
-
Bewegungsintensive Treibjagd: Leichtere synthetische Isolation für besseren Feuchtigkeitstransport
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Trockene Kältebedingungen: Daune kann sinnvoll sein, wenn Nässe ausgeschlossen ist
Die Dicke der Isolationsschicht ist nicht allein entscheidend – Verteilung, Kammerkonstruktion und körperzonenspezifische Isolation spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Membranen: Wasserdicht und atmungsaktiv

Eine Membran ist eine mikroporöse oder monolithische Schicht, die Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität verbindet. Für wintertaugliche Jagdbekleidung sollten Sie auf folgende Werte achten:
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Wassersäule: Mindestens 10.000 mm, besser 15.000 mm+
-
Atmungsaktivität (MVTR): Über 10.000 g/m²/24h für aktive Jagd
Hillman-Membranen wie Dryhunt® wurden speziell entwickelt, um Schweiß beim Aufstieg abzutransportieren, während Schnee, Schneeregen und Wind draußen bleiben. Ebenso wichtig wie die Membran selbst sind verschweißte Nähte, wasserdichte Reißverschlüsse und Sturmleisten.
Obermaterialien und Geräuscharmut
Für die Jagd sind gebürstete Polyester- oder Polyamid-Oberstoffe, gemischt mit Elastan, ideal. Sie ermöglichen leise Bewegungen im Bestand – ein entscheidender Unterschied zu glänzenden Hardshells aus dem Bergsport.
Die Oberfläche sollte Schnee und Feuchtigkeit abperlen lassen (DWR-Imprägnierung), ohne steif oder raschelnd zu wirken. Das ist besonders wichtig für Pirsch und Lockjagd, wo jedes Geräusch den Jagderfolg gefährden kann.
Robustere Verstärkungen an exponierten Stellen – etwa für Dornen und Brombeerbewuchs im Gelände – ergänzen das Design und greifen dezente Camo- oder Erdfarben auf.
Camouflage & Farben: Unsichtbar im Winterrevier

Winterjagdbekleidung muss nicht automatisch reinweiß sein. Vielmehr sollte die Tarnung an die reale Umgebung angepasst werden: Mischwald, offenes Feld oder verschneite Schläge stellen unterschiedliche Anforderungen. Die richtige Farbe, wie Braun, Oliv oder Dunkeloliv, ist entscheidend, um optimale Tarnung und Sichtbarkeit im Winterrevier zu gewährleisten.
Hillman bietet spezielle Winter-Camouflages wie auch klassische Jagdfarben in Oliv, Braun und Dunkelgrün an. Diese funktionieren auch bei wenig oder wechselndem Schnee zuverlässig. Für die Jagd bei Nacht oder in der Dämmerung wurden zudem spezielle Tarnmuster und Farben entwickelt, um die Effektivität unter diesen Bedingungen zu erhöhen. Neben der Optik spielen auch Infrarotsignatur und Silhouettenauflösung eine Rolle für den Jagderfolg.
Winter-Camo-Muster für Schnee und Reif
Helle Wintermuster in Weiß-, Grau- und gedeckten Braun- und Grüntönen lösen die Jägersilhouette im verschneiten Wald auf. Muster wie Realtree oder spezielle Hillman-Designs bilden Baumrinde, Äste und Schatten nach. Bestimmte Tarnmuster sind zudem besonders für die Jagd bei Nacht oder in der Dämmerung geeignet, da sie die Sichtbarkeit des Jägers unter schlechten Lichtverhältnissen weiter reduzieren.
Wann Vollschnee-Camo sinnvoll ist:
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Januar-Drückjagden in Höhenlagen mit geschlossener Schneedecke
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Ansitz an Kirrungen in tief verschneiten Revieren
-
Gänsejagd auf verschneiten Feldern
Für flexible Einsätze sind abnehmbare Überwürfe oder Ponchos in Winter-Camo eine praktische Ergänzung zur Standard-Kleidung.
Naturnahe Erd- und Waldtöne für wechselhafte Bedingungen
Viele Winterjagden in Mitteleuropa finden bei wechselnder Schneelage statt – Schneereste, Matsch und braune Felder machen Vollweiß auffällig. Oliv-, Braun- und Dunkelgrüntöne mit dezenten Camo-Elementen sind die universelle Lösung für Saisonübergänge von November bis März.
Hillman bietet Jacken und Hosen in Farben wie Oliv oder Schwarz an, die tagsüber im Wald unauffällig und gleichzeitig alltagstauglich sind. Wichtig: Auch Kopfbedeckung, Mützen und Handschuhe sollten farblich ins Gesamtbild passen, um helle Flächen zu vermeiden.
Winterjagdbekleidung für verschiedene Jagdarten

Ansitzjagd, Pirsch und Drückjagd stellen im Winter sehr unterschiedliche Anforderungen an die Kleidung. Bewegungsgrad, Puls und Schwitzverhalten variieren stark – entsprechend muss die Ausrüstung angepasst werden. Jagdbekleidung Winter ist speziell darauf ausgelegt, den unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Jagdart gerecht zu werden und bietet optimalen Schutz sowie Tarnung bei kalten Witterungsbedingungen.
Hillman-Kollektionen sind so aufgebaut, dass Jäger mit wenigen, clever kombinierbaren Teilen unterschiedliche Jagdsituationen abdecken können. In den folgenden Abschnitten zeigen wir konkrete Layer-Kombinationen für jede Jagdart.
Ansitzjagd bei -10 °C und kälter
Beim Ansitz hat maximale Isolation und Windschutz absolute Priorität. Der Körper erzeugt stundenlang kaum Bewegungswärme – ohne entsprechende Ausrüstung droht schnelles Auskühlen.
Empfohlene Ausrüstung für den Ansitz:
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Schicht |
Produkt |
Funktion |
|---|---|---|
|
Basis |
Merino-Langarm + Unterhose |
Feuchtigkeitsableitung |
|
Midlayer |
Fleecejacke + Aerogel-Weste |
Aktive Isolation |
|
Außen |
Dick isolierte Hillman-Winterjacke |
Wind-/Wetterschutz |
|
Unten |
Gefütterte Ansitzhose oder Latzhose |
Wärmeschutz beim Sitzen |
|
Extra |
Heizweste, Isomatte, Ansitzsack |
Zusätzliche Wärmequellen |
Heizwesten sind eine sinnvolle Ergänzung, um den Rumpf gezielt zu wärmen. In Kombination mit Powerbank und regulierbaren Heizstufen verlängern sie die Toleranzzeit bei extremem Frost um 2-4 Stunden. Die Schnitte sollten weit genug für mehrere Midlayer sein, ohne zu flattern oder die Waffenhand einzuschränken.
Pirschjagd und Lockjagd im Winter
Bei der Pirsch sind Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit entscheidend. Wer beim Angehen überhitzt und dann stillsteht, kühlt durch den Schweiß rapide aus.
Empfohlene Ausrüstung für die Pirsch:
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Leicht isolierte Jacke mit Belüftungsreißverschlüssen
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Elastische Jagdhose mit geräuscharmem Obermaterial
-
Geräuscharme Außenstoffe für leise Fortbewegung
-
Übergangs-Camo oder Wintercamo mit Struktur
Hillman-Jacken bieten gezielt Taschen für Lockpfeifen, Entfernungsmesser und Munition, ohne aufzutragen oder zu scheppern. Die Verarbeitung ist auf leise Bewegung im Bestand ausgelegt.
Drückjagd und Bewegungsjagd bei Kälte
Bei Bewegungsjagden liegt der Fokus auf Bewegungsfreiheit, Signalwirkung (Warnfarben wie Orange) und Temperaturregulation. Der Puls bleibt dauerhaft hoch – dicke Ansitzjacken werden erst nach dem Durchgang angezogen.
Empfohlene Ausrüstung für die Treibjagd:
-
Hillman-Drückjagdjacke mit integrierten Signalorange-Elementen
-
Leichte Isolation, dornenfeste Stoffe
-
Basisschicht und leichter Midlayer als Grundlage
-
Verstellbare Bündchen, Schneefänge, längerer Rückenabschluss
Die Außenschicht sollte Regatta-tauglich sein – also robust genug für dichtes Unterholz bei gleichzeitig gutem Stil und Funktionalität.
Schuhe & Accessoires: Schutz der Extremitäten im Winter

Kopf, Hände und Füße kühlen als erstes aus – sie verdienen mindestens so viel Aufmerksamkeit wie Jacken und Hosen. Etwa 30-40 % der Körperwärme können über ungeschützte Kopf- und Halsbereiche verloren gehen.
Hillman bietet vom isolierten Winterstiefel bis zur Merino-Mütze ein komplettes, aufeinander abgestimmtes System. Sicherheitsaspekte wie Rutschfestigkeit auf vereisten Leitern und Stegen sind dabei zentral.
Isolierte Jagdstiefel und Socken
Winterjagdstiefel müssen dicke Isolation, wasserdichte Membran und rutschfeste Sohle kombinieren. Die Wahl der richtigen Größe ist entscheidend.
Wichtige Kriterien für Winterstiefel:
-
Isolation: Thinsulate, Aerogel oder vergleichbare Technologie
-
Membran: Wasserdicht und atmungsaktiv
-
Sohle: Profiliert für Schnee, Matsch und vereiste Waldwege
-
Größe: Eine halbe bis ganze Nummer größer wählen
Der Grund für die größere Passform: Dicke Merino-Socken und eventuell Einlegesohlen brauchen Platz, ohne den Blutfluss zu behindern. Hillman-Stiefel nutzen spezielle Sohlenprofile für sicheren Tritt bei Drückjagden und Pirsch.
Socken-Tipp: Tragen Sie Socken im Schichtsystem – eine dünne Funktionssocke innen, eine dicke Merinosocke darüber. Das verbessert den Feuchtigkeitstransport deutlich.
Handschuhe und Kopfbedeckung
Für Handschuhe gilt: Warm, aber feinfühlig genug für Abzugskontrolle, Optikbedienung und Waffenhandhabung.
Empfohlenes Handschuh-System:
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Dünne Unterziehhandschuhe für Grundwärme und Feingefühl
-
Isolierte Überhandschuhe für maximalen Kälteschutz
-
Bei Schussabgabe: Überhandschuhe kurz ausziehen
Hillman-Mützen und Balaclavas verfügen über winddichte Einsätze an Stirn und Ohren, ohne die Hörwahrnehmung stark zu beeinträchtigen. Ein Schal oder Schlauchtuch am Hals ist bei extremen Temperaturen Pflicht.
Pflege, Haltbarkeit und Kaufberatung für Winterjagdbekleidung

Hochwertige Winterjagdbekleidung ist eine Investition, die bei richtiger Pflege über viele Saisons zuverlässig funktioniert. Hillman achtet auf langlebige Materialien und Reparaturfreundlichkeit.
Checkliste für Pflege und Kauf:
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Waschen mit speziellem Funktionswaschmittel
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Regelmäßig Nachimprägnieren
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Richtig trocknen und lagern
-
Passform mit Layer-Kompatibilität prüfen
-
Jagdart-spezifische Features beachten
Im Hillman Online Shop finden Sie detaillierte Größentabellen, die Ihnen helfen, die passende Größe für Ihre Winterjagdbekleidung auszuwählen. Auch andere Marken wie Härkila bieten umfassende Beratung und übersichtliche Größentabellen, um die optimale Passform zu gewährleisten. Im Shop profitieren Sie zudem von einem unkomplizierten Rückgaberecht und Beratung durch den Kundenservice. Ab einem Bestellwert von 299 € profitieren Sie zudem vom kostenlosen EU-Versand.
Richtige Pflege von Membran- und Isolationskleidung
Membranbekleidung sollte bei niedrigen Temperaturen mit speziellem Funktionswaschmittel gewaschen werden. Das erhält die Atmungsaktivität und DWR-Imprägnierung.
Pflegetipps im Überblick:
|
Maßnahme |
Häufigkeit |
Hinweis |
|---|---|---|
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Waschen |
Nach Bedarf |
Funktionswaschmittel, kein Weichspüler |
|
Nachimprägnieren |
Alle 5-10 Wäschen |
Spray oder Waschimprägnierung |
|
Trocknen |
Nach jeder Wäsche |
Schonend, bei Daune mit Trocknerbällen |
|
Lagern |
Saisonende |
Trocken, locker hängend |
Weichspüler ist tabu – er verklebt die Poren der Membran und mindert die Atmungsaktivität. Aerogel-Isolation ist weniger pflegekritisch als Daune und behält ihre Leistung auch bei häufigem Einsatz.
Worauf beim Kauf von Winterjagdbekleidung achten?
Die wichtigsten Kaufkriterien:
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Temperaturbereich der geplanten Jagden
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Jagdart (Ansitz, Pirsch, Treibjagd)
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Passform mit und ohne Midlayer
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Lautstärke des Stoffes
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Taschenanordnung für Ausrüstung
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Gewicht und Packmaß
Bei den Hillman-Größentabellen sollten Sie genau auf Körpermaße und angegebene Layer-Freiräume achten. Ein sinnvoller Ansatz: Zuerst Baselayer und Midlayer auswählen, dann die Außenschicht darauf abstimmen.
Hillman-Produkte sind für erfahrene Jäger und Damen wie Herren entwickelt, die häufig mehrere Stunden oder ganze Tage in der Kälte verbringen und entsprechend hohe Ansprüche an ihre Ausrüstung haben. Der Preis spiegelt die Qualität und Langlebigkeit der Materialien wider.
FAQ – Häufige Fragen zur Winterjagdbekleidung
Die folgenden Fragen werden uns häufig gestellt und ergänzen die Informationen aus den vorherigen Abschnitten mit praktischen Details.
Wie bleibe ich bei Temperaturen unter -10 Grad warm?
Entscheidend ist eine starke Isolierung des Rumpfes und der Extremitäten – also Kopf, Hände, Füße und Taille. Ein konsequentes Schichtsystem mit funktioneller Unterwäsche, isolierendem Midlayer und winddichter Außenschicht ist unverzichtbar. Besonders der Bereich um die Nieren und den unteren Rücken sollte mit gut gefütterten Hillman-Jacken und -Hosen vor Wind geschützt werden.
Welche Rolle spielt die Atmungsaktivität im Winter?
Das ist entscheidend! Wenn man beim Angehen zum Ansitz oder während der Pirsch schwitzt, kühlt die Feuchtigkeit den Körper stark aus, sobald man stehen bleibt – Feuchtigkeit leitet Wärme 25-mal schneller als trockene Luft. Hochwertige Hillman-Membranen und feuchtigkeitsableitende Baselayer sorgen dafür, dass Schweiß als Dampf entweicht und die Isolation trocken bleibt.
Sind Heizwesten bei der Winterjagd sinnvoll?
Ja, sie sind eine hervorragende Ergänzung zur passiven Jagd, besonders beim Ansitz bei starkem Frost. Sie liefern gezielte Wärme am Rumpf, wo viele wichtige Organe liegen, ohne Arme und Schultern unnötig aufzudicken. Idealerweise werden sie unter einer isolierten Hillman-Jacke getragen und je nach Kältegrad über mehrere Heizstufen geregelt.
Welche Winterjagdbekleidung eignet sich für wechselhaftes Wetter zwischen 0 und -5 Grad?
In diesem Temperaturbereich sind flexible Layer gefragt: leichte Merino-Unterwäsche, ein variabler Midlayer wie eine Fleecejacke und eine nicht zu stark isolierte, aber wind- und wasserdichte Hillman-Außenschicht. So können Sie bei aktiver Bewegung Reißverschlüsse öffnen oder den Midlayer kurz ablegen und beim Ansitz wieder aufbauen, ohne zu frieren oder zu schwitzen.
Wie unterscheidet sich gute Winterjagdbekleidung von normaler Winteroutdoor-Kleidung?
Jagdbekleidung ist zusätzlich leise, tarnend und für das Führen von Waffe und Optik optimiert. Details wie geräuscharme Oberstoffe, camouflage-fähige Farben, spezielle Munitions- und Funkgerätetaschen sowie verstärkte Partien für Dornen und Leiteraufstiege machen den Unterschied. Hillman entwickelt jedes Detail mit Blick auf reale Jagdsituationen im Revier – nicht nur auf Spaziergänge im Schnee.
Mit der richtigen Winterjagdbekleidung bleiben Sie auch bei extremen Temperaturen leistungsfähig, konzentriert und sicher. Die Auswahl der passenden Produkte hängt von Ihrer bevorzugten Jagdart, den typischen Bedingungen in Ihrem Revier und Ihrem persönlichen Wärmeempfinden ab.
Entdecken Sie das komplette Hillman-Sortiment im Online Shop und rüsten Sie sich für die kommende Wintersaison. Mit kostenlosem EU-Versand ab 299 €, sicheren Zahlungsmethoden und unkomplizierter Rückgabe investieren Sie in Ausrüstung, die hält, was sie verspricht – Saison für Saison.













































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